05. Jänner 2012 / 20:00 Uhr - 15. Jänner 2012 / 20:00 UhrDAS COSIMA PANORAMATheater / Eigenproduktion

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In Kooperation mit der im Südburgenland beheimateten „Initiative Landtheater“ produziert das OHO, unter der Regie von Peter Wagner, ein Theaterstück über Cosima Wagner, der Tochter von Franz Liszt und Ehefrau von Richard Wagner. Nach Cosima Wagner ist laut Wikipedia sogar eine Siedlung im burgenländischen Raiding benannt. Anlass für die Uraufführung des Theatertextes von Katharina Tiwald „Das Cosima Panorma“ gibt es mehrere: 


1) das zu Ende gehende Lisztjahr: Cosima Wagner, die Tochter von Franz Liszt, hatte in ihrer Rolle als Verwalterin des Werks ihres Mannes Richard Wagner, einen nicht zu unterschätzenden Einfluss auf die kulturelle Entwicklung Deutschlands und nicht zuletzt auf das Kulturselbstverständnis der Nationalsozialisten.

2) "90 Jahre Burgenland“: Teile der Finanzierung des Theaterprojektes stammen aus der Jubiläumsgabe des Bundes für 90 Jahre Burgenland. So kommen u.a. Frauen aus dem Burgenland als dramatischer Gegenpol in der Inszenierung zu Wort.

3) "STÄRKE die, weiblich:“ Der Jahresschwerpunkt des OHO mit insgesamt 5 Programmpunkten wird mit der Uraufführung des Stücks, dessen Vorstellungsreigen bis weit in den Jänner 2012 reicht, abgeschlossen.

Cosima Wagner - Frau des Operngranden und Antisemiten Richard Wagner, Tochter von Franz Liszt und der Schriftstellerin Marie d'Agoult - verkörpert wie kaum eine Zweite eine masochistisch, wohl eingeübte (und von Papa geförderte) Selbstverleugnung einer weiblichen Muse. In der Rolle der dienenden Frau unterdrückt sie das eigene Talent, um in der Gegenbewegung umso mehr im Werk ihres Mannes aufzugehen. "Das Cosima-Panorama" hält Innenschau in diesen Charakter und verleiht ihm Stimme: gruselig-logisch, beherzt und tragisch unbeirrbar.

Mitwirkende:
Katharina Tiwald (Autorin und Hauptdarstellerin), Peter Wagner (Bühne und Regie), Vera Neubauer (aus Oberwart stammende Tänzerin / Ausbildung am Trinity Laban Center in London), Eveline Rabold (grafisches Konzept und Sologesang), Ferenc Csincsi (Schlagwerk), Siegfried Steiner (Wagner / Liszt als Schattenriss), Alfred Masal (Produktionsleitung und Licht).

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Standard - Artikel über das OHO, 31.12.2011 >>


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