Offenes Haus Oberwart

AKTUELLE AUSSTELLUNG: Unter dem Titel „Eine Begegnung“ sind von 3. bis 16. November Werke der beiden Künstler Erwin Moravitz und Bernd Romankiewitz in der OHO-Galerie ausgestellt.

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Hunger.Macht.Profite.

Freitag, 31. März 2017 19:30 Uhr
Filmtage zum Recht auf Nahrung

kritische Filme und Diskussion – zum Thema Ernährung und Landwirtschaft

Eine Kooperation von FIAN Österreich, ÖBV-Via Campesina Austria, AgrarAttac, normale.at und OHO

Am 31.März 2017 machen die österreichweiten Filmtage zum Recht auf Nahrung – Hunger.Macht.Profite.8 – im OHO Station. Mit kritischen Dokumentarfilmen über unser Agrar- und Lebensmittelsystem zeigen die Filmtage wie die industrielle Landwirtschaft und unser Lebensstil weltweit zu Hunger, Landraub und Ökoproblemen führen. In anschließenden Filmgesprächen können die Kinobesucher*innen mit lokalen Initiativen und Fachreferent*innen Alternativen und Handlungsoptionen diskutieren.

Programm: www.hungermachtprofite.at/p/burgenland

ERNTE.frisch – Migrant*innen in Aktion!
von Christa Fürchtegott und Eva Marthe, Österreich 2015, 25 Min, deutsch

Die  tägliche Verfügbarkeit von erntefrischen heimischen Produkten ist für uns eine Selbstverständlichkeit. Unter welchen Umständen sie produziert werden, ist jedoch weniger bekannt. Jährlich kommen ca. 20.000 Arbeiter*innen nach Österreich, um als Erntehelfer*innen in der Landwirtschaft zu arbeiten. Speziell in den Branchen Gemüse-, Obst- und Weinbau leisten sie harte Arbeit, die bei uns niemand machen möchte.
Dieser Film zeigt die Bedeutung der Erntehelfer*innen für die österreichische Landwirtschaft auf und macht sie zu Protagonist*innen, die - unterstützt von Aktivist*innen und Gewerkschafter*innen - für ihre Arbeitsrechte eintreten.

The Voice of the Land
von Carlo Bolzoni und Guglielmo Del Signore, Rumänien 2016, 29 Min, OF dt UT
ÖSTERREICH-PREMIERE

Was bedeutet es Bäuerin/Bauer in Rumänien zu sein? Der Film zeichnet ein Bild der rumänischen Landwirtschaft aus der Sicht der Kleinbäuerinnen und -bauern in Transsilvanien. 4,7 Millionen Bäuerinnen und Bauern leben heute in Rumänien und stellen damit die Hälfte aller landwirtschaftlichen Betriebe in der gesamten EU. "Tăran” ist das rumänische Wort für Kleinbäuerin/Kleinbauer und steht für eine gute Verbindung zur Erde. Genau diese verlieren jedoch viele Betriebe durch die aktuellen Entwicklungen in der rumänischen und europäischen Agrarpolitik. Jede Stunde verschwinden drei dieser Betriebe. Ihre Flächen werden von Banken, Investmentfonds und auch Großbetrieben aufgekauft oder liegen einfach brach.

Eintritt: AK € 7,- / VVK € 5,-