Offenes Haus Oberwart

KOMMENDE AUSSTELLUNG: Die außergewöhnliche Ausstellung der Künstlerin Elke Mischling "BITTERSÜSS" ist vom 9. bis zum 30. Juni 2017 in der OHO-Galerie zu besichtigen. 
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Katharsis im Grenzland – Verortungen eines kritischen Potenzials

Seit der Uraufführung von Peter Wagners „Grenzgänger – Das langsame Sterben des Hörspielautors Jan Rys aus Unterrabnitz im Burgenland“ hat sich das Offene Haus Oberwart einen Namen als Stätte der Uraufführung burgenländischer Autoren gemacht. Themen, denen die brisante Verankerung im kritischen Potenzial unseres Grenzlandes nachgesagt werden kann, greifen durch ihre theatrale Umsetzung im Offenen Haus Oberwart immer wieder in den öffentlichen Diskurs ein: so wurde beispielsweise lange vor Elfriede Jelinek das Massaker von Rechnitz im OHO theatralisch thematisiert.

In den letzten Jahren haben Autoren wie Clemens Berger, Katharina Tiwald, Gerhard Altmann, Reinhold Stumpf und Stefan Horvath mit ihren im OHO uraufgeführten Stücken einen wesentlichen Beitrag zur öffentlichen Diskussion über Themen wie Arisierung, Fremdenfeindlichkeit und Rassismus, Dorfkultur und Kirche beigetragen.

„Das Offene Haus Oberwart ... kann als eine kulturpolitische Institution aufgefasst werden, welche sich dem programmatischen Etablieren einer alternativen Theaterkultur verschreibt“, schreibt Raffaela Kappel in ihrer im Dr. Müller-Verlag erschienen Diplomarbeit „Anderswo ist überall. Strategien der Verortung im Theater Peter Wagners.“

Aktuelle Produktionen & Die Theaterinitiative Burgenland – EIN NEUES FORMAT IN DER KULTURLANDSCHAFT DES BURGENLAND
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