Offenes Haus Oberwart

AKTUELLE AUSSTELLUNG: Unter dem Titel „Eine Begegnung“ sind von 3. bis 16. November Werke der beiden Künstler Erwin Moravitz und Bernd Romankiewitz in der OHO-Galerie ausgestellt.

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Die Theaterinitiative Burgenland

Eine Vorstellung

Die Theaterinitiative Burgenland – ein neues Format in der Kulturlandschaft des Burgenlandes – ist ein Zusammenschluss burgenländischer AutorInnen und TheatermacherInnen, mit dem Ziel, das Uraufführungstheater im Burgenland auf eine institutionelle Basis zu stellen. In Ermangelung eines sog. Landestheaters will die Theaterinitiative Burgenland mit ihrem Programm „Sieben Uraufführungen in sieben Jahren“ auf mittelfristige Sicht eine Bühne für zeitgenössische Stücke von burgenländischen Autorinnen und Autoren etablieren.
Das Burgenland befindet sich zurzeit tatsächlich in der glücklichen Lage, über eine ansehnliche Zahl burgenländischer AutorInnen zu verfügen, die mit ihren Leistungen bereits österreichweit und zum Teil auch international für Beachtung gesorgt haben, und die bisher kaum die Möglichkeit hatten, in ihrer Heimat geeignete Bedingungen vorzufinden, um auch hier zur Gestaltung des zeitgenössischen Theaters beitragen zu können.
Künstlerische Arbeit kann jedoch nur dann die gewünschte Nachhaltigkeit erzielen, wenn die dazugehörenden Rahmenbedingungen in künstlerischer, infrastruktureller und nicht zuletzt finanzieller Hinsicht abgesichert sind und damit planbar werden. Der Zeitraum von sieben Jahren stellt zunächst ein überschaubares Szenario dar, andererseits kann damit eine Grundlage für die Zukunft geschaffen werden, denn dass hier vom Anfang einer tatsächlichen Entwicklung geredet werden soll, verstehen die InitiatorInnen als ihren selbstverständlichen Auftrag. Neben der Auswahl burgenländischer KünstlerInnen liegt der Schwerpunkt inhaltlich auf den regionalen Themen, die Land und Leute betreffen. Formal steht die Initiative für Innovation.

Die Produktionen entstehen in Kooperation mit dem Offenen Haus Oberwart, das mit seiner langjährigen Erfahrung in diesem Bereich und seiner modernen Infrastruktur als kreative Heimstätte sowie als Uraufführungsort dienen soll. Es ist jedoch ein wesentlicher Teil des Konzeptes, die Stücke in das Land und darüber hinaus zu tragen. Als Aufführungsorte kommen dabei sowohl alternative Kulturhäuser als auch die Burgenländischen Kulturzentren in Frage.
Eine Kombination aus fester Spielstätte mit der künstlerischen Flexibilität der freien Szene bei gleichzeitiger Mobilität der Produktionen erscheint der Initiative als ein für das Burgenland mit seinen spezifischen Strukturen gangbarer Weg. Die ProponentInnen sind der Überzeugung, dass ein authentisches, künstlerisch hochwertiges Theater, das über einen Zeitraum hinweg bestehen kann, für ein Land nicht nur als Selbstreflexion notwendig ist, sondern auch eine unersetzbare Bereicherung und Aufwertung des kulturellen Lebens darstellt.