Offenes Haus Oberwart

AKTUELLE AUSSTELLUNG: Unter dem Titel „Eine Begegnung“ sind von 3. bis 16. November Werke der beiden Künstler Erwin Moravitz und Bernd Romankiewitz in der OHO-Galerie ausgestellt.

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"Tanz im Spinnenetz: Hure Europa"

Szenische Einrichtung und Regie: Peter Wagner
Aufzeichnung der Uraufführung im Offenen Haus Oberwart 1993

Tanz im Spinnennetz -- Inszeniertes Oratorium
Nach Texten des bosnischen Dichters Kemal Mahmutefendic
entstanden in den Jahren des Krieges 1992/93

Szenische Einrichtung und Regie: Peter Wagner
Musik: Christian Fennesz

Sound-Bearbeitung: Klaus Filip

Übersetzung: Josko Vlasich

Bühne und Raumkonzeption: Wolfgang Horwath

Eine Produktion des Offenen Hauses Oberwart (OHO) 1993

>> AUSSCHNITT DER THEATERAUFZEICHNUNG "TANZ IM SPINNENNETZ: HURE EUROPA!" AUF YOU TUBE ABSPIELEN!

Die beeindruckenden Texte des Bosniers entfalten ein poetisch-traumatisches Szenario des Grauens, erzählen von der Erkenntnis des Bösen, von Gräueltaten, Finsternis und Verrat. Dazu malt die Live-Musik von Christian Fennesz peinigende Klangbilder direkt aus dem Inferno. Zum Schluss dann die Verfluchung Europas: „Hure Europa, Missgeburt aus Dividenden und Aktien ..." Ein Abend, den man nicht so schnell vergessen wird.
Der Standard

www.peterwagner.at, www.fennesz.comwww.horwathwolfgang.at

 

 


März. Der 24. - Das Massaker von Rechnitz

Aufzeichnung der Uraufführung vom 24. März 1995 im Offenen Haus Oberwart
Inszenierung: Walter Davy

>> AUFZEICHNUNG "MÄRZ. DER 24. - DAS MASSAKER VON RECHNITZ" AUF VIMEO ABSPIELEN!

Der historische Spielplatz ist das Schloss Rechnitz, Sitz der Bauabschnitssleitung des Ostwalls im Zweiten Weltkrieg. Die Menschen in dem Schloss haben es sich gerichtet. Sadismus, Gewalt, Sex, Angst und auch das Wegschauen angesichts des zum Alltag gewordenen Krieges, der immer neue Gefangene anschwemmt, die in den Ställen vegetieren und zum Verwaltungsproblem werden. Ein letztes Fest soll gefeiert werden. Gelöst werden soll an diesem Abend auch ein dringliches „Problem“: Der letzte Transport hat nur krankes, für die Arbeit „unbrauchbares Menschenmaterial“ gebracht. 180 Juden, die zum Kreuzstadel hinaus transportiert werden und dort ein großes Loch schaufeln müssen. (Neue Zeit)

Besetzung: Gräfin: Daniela Graf; Graf: Ferdinand Kaup; Podezin: Michael Reiter; Stadler: Johanna Orsini-Rosenberg; Oldenburg: Georg Kusztrich; Mizzi: Rosemarie Straal; Anna: Birgit Spuller; Pagani: Hubertus Zorell; Ziserl: Sascha Ploner; Blinder Ziehharmonikaspieler: Otto Lechner
Bühne: Wolfgang Horwath; Kostüm und Maske: Doris Deixler; Licht: Alfred Masal, Regieassistenz: Catharina Roland; Video: Hans Peindl; Requisite: Gregor Pokorny; Programm & Layout: Beatrix Rehm; Interviews mit österreichischen Spitzenpolitikern: Prof. Paul Blaha; Produktionsleitung: Horst Horvath; Aufzeichnung und Schnitt: Hans Peindl 1995

Siehe auch: www.peterwagner.at


Unterflächen

Dramatisierung & Regie: Angelika Messner; Musik: Stefan Albert; Darsteller: Berenice Pahl, Werner Landsgesell
Eine Produktion des Offenen Hauses Oberwart 2000

>> THEATERAUFZEICHNUNG "UNTERFLÄCHEN" AUF VIMEO ABSPIELEN!


Wenn Literatur laufen lernt
"Unterflächen" im OHO: Poesie von Gerhard Altmann als ungewöhnliches Theater-Projekt
"ritual gegen die einsamkeit: in der badewann lese ich ein buch. furchtbare fantasie: ich säße allein im nachtpalast. immerhin lebt das papier unter der linken hand" - Gerhard Altmann öffnet mit seinen Worten nicht nur neue Lese-Welten ... Die burgenländische Regisseurin Angelika Messner hat ein Realisierungskonzept für die assoziative und sperrige Textsammlung des heimischen Literaten entwickelt. Das OHO-Theaterprojekt setzt unmittelbar an den Intentionen des Autors an ... Gerhard Altmann beschreibt in seiner Textsammlung eine Kindheit und Jugend im Burgenland. Außerdem beschäftigt er sich mit den Fragen "Was ist Identität, wie definiere ich sie, wer bin ich eigentlich?"

Kurier, 12. 12. 2000

Siehe auch: www.angelikamessner.at


Wenn wir einmal Engel sind - Fantasie für 4 Scanner und 1 Objekt

Aufzeichnung der Uraufführung im Offenen Haus Oberwart 2002
Stück und Inszenierung: Peter Wagner
Mit Christoph F. Krutzler und Dagmar Müller
Licht: Alfred Masal
Bühne und Inszenierung: Peter Wagner
Uraufführung: 10. Oktober 2002, Jazz Pub Wiesen; Produktion: Theater Am Ort im Offenen Haus Oberwart
.
Weitere Vorstellungen im Offenen Haus Oberwart, Nachtschicht Graz, Nachtschicht Wien

>> THEATERAUFZEICHNUNG "WENN WIR EINMAL ENGEL SIND" AUF VIMEO ABSPIELEN!

Die Zerstückelung in Form und Inhalt. Die Lichtkegel der Scanner, die Dreiwortsätze, die Aufzählung der Waffentypen, die Stumpfheit des Vaters, die Krankheit der Mutter, die Unnahbarkeit der MitschülerInnen, der Lehrerin, die akribischen Selbstbeobachtungen des Objekts, die Beschimpfung aller, all dies ergibt in seiner Zerrissenheit eine fast logisch konsequente Vorbereitung zur Tat.
„Wenn wir einmal Engel sind“ ist ein außergewöhnlicher Jugendtheatertext. Er nimmt sich zwar einer fürs Jugendtheater durchaus gängigen Thematik an: GEWALT, findet jedoch eine ungewöhnliche theatralische Übersetzung, die weit über übliche emanzipatorische und damit pädagogische Jugendstücke hinausreicht.

Manfred Weissensteiner, Aus der Laudatio anlässlich der Verleihung
 des Steirischen Landesjugendliteraturpreises 2000

Und dann ging das Licht aus. Und falls es möglich ist, Stille zu steigern, so hatte diese im Publikum zum Ende des Stückes ihren Höhepunkt erreicht. Niemand wagte zu klatschen oder gar sich zu räuspern. Erst als das Licht in der Disko Jazz Pub Wiesen wieder anging und Christoph F. Krutzler vor die Zuschauer trat, brach tosender Applaus los.

Kurier

Siehe auch: www.peterwagner.at


Cameran

Die Aufsteigergruppe "Cameran" live im OHO! Konzertfilm von Peter Wagner.
OHO Filmproduktion 2004 (47 min)

>> KONZERTVIDEO "CAMERAN" AUF VIMEO ABSPIELEN!


Gatsch

Einakter von Clemens Berger - OHO Uraufführung 2005 (41 min)Regie: Angelika MessnerAufzeichnung der Uraufführung im Offenen Haus Oberwart 2005

Darsteller: Suzanna Vukalic und Christoph F. Krutzler
Engel: Anna Bakocz, Tamara Horvath, Patrik Horvath, Susanne Kammer
Bühne: Wolfgang Horwath, Licht: Alfred Masal
Regie: Angelika Messner

>>THEATERAUFZEICHNUNG "GATSCH" AUF VIMEO ABSPIELEN!

Ich wußte lange nicht, wie ich dieses kleine Stück um das Attentat vom Februar 1995 und eine vom Kalender, vom Archiv des Terrors vorgeschriebene Erinnerung schreiben sollte. Ich wußte nicht, was da gespielt werden sollte, zu einem Anlaß wie diesem; aber ich meinte zu wissen, was es abseits der Bühne nicht spielt. Also geht es gerade um das Stück, das es nicht spielt: Liebe zwischen einem Oberwarter
Rom und einer Oberwarter Tochter aus besserem Haus, die es, allen gesellschaftlichen Barrieren zum Trotz, miteinander versuchen, weil sie nicht anders können. Das ist aber ein schönes Stück! Das sollte man gesehen haben! Auf der Bühne, ja. Und so beginnt der nicht ganz nüchterne Schauspieler, der den jungen
Rom in diesem schönen Stück verkörpern sollte, sich und seine Schauspielerin-Geliebte zu fragen, was er da auf der Bühne verloren habe, in wen und warum – und für wen und warum! – er da schlüpfen solle.
Welches Stück spielt es? Welches wird nicht gespielt? Und was sind die Einsätze?

Clemens Berger
Eine Produktion des im Offenen Hauses Oberwart / RomaWochen Oberwart 2005

Siehe auch: www.clemensberger.at


Begegnung zwischen einem Engel und einem Zigeuner

Regie: Angelika MessnerAufzeichnung der Uraufführung im Offenen Haus Oberwart 2005

Darsteller: Suzanna Vukalic und Christoph F. Krutzler
Engel: Anna Bakocz, Tamara Horvath, Patrik Horvath, Susanne Kammer
Bühne: Wolfgang Horwath, Licht: Alfred Masal
Regie: Angelika Messner

>> THEATERAUFZEICHNUNG "BEGEGNUNG ZWISCHEN EINEM ENGEL UND EINEM ZIGEUNER" AUF VIMEO ABSPIELEN!

Dieses Theaterstück behandelt die Romageschichte der letzten siebzig Jahre in Oberwart. Der Rahmen der Handlung reicht von den Deportationen der Zigeuner in Oberwart bis zum Treffen eines Mannes und einer Frau im Stadtpark - wenige Wochen nach dem Begräbnis der vier Opfer, die beim Bombenattentat ihr Leben verloren haben. Der Mann, der beim Attentat ein Kind verlor, wurde von seiner
Vergangenheit auf brutale Weise daran erinnert, wo er in Wirklichkeit seine Wurzeln hatte. Geboren und aufgewachsen in Oberwart erkennt er sehr früh die Sprachlosigkeit und die Vorurteile der Mehrheitsbevölkerung;
doch die Situation schon früher zu verändern hat er sich nie getraut. Die Frau, die mit ihm einen Dialog beginnt, ist in Wirklichkeit ein Zigeunermädchen, das beim Abtransport dabei war und in Gestalt einer anderen Person versucht, ihm bei seinen Problemen zu helfen. Aus dieser Situation ergibt sich ein Dialog, der mitunter von beiden auf zynische Weise geführt wird. Am Schluss haben sie ein gemeinsames Ziel - nämlich diese Sprachlosigkeit von Roma und Gadsche zu lösen.

Stefan Horvath

Eine Produktion des im Offenen Hauses Oberwart / RomaWochenOberwart 2005


Portscha und Bohnensterz

Eine Doku von Max Leimstättner, Co-Autorin Susanne Horvath; Kamera: Mario Minichmayr, Max Leimstättner, Peter Wagner; Schnitt: Max Leimstättner; Kurator der Roma/Wochen/Oberwart 2005: Peter Wagner für das Offene Haus Oberwart; Produktion: Offenes Haus Oberwart 2005

>> FILMPRODUKTION "PORTSCHA UND BOHNENSTERZ" AUF VIMEO ABSPIELEN!

Anlässlich der Roma/Wochen/Oberwart 2005 im Gedenken an das Attentat von Oberwart im Jahr 1995 entstanden eine Reihe von Filmen, die sich mit Geschichte und Gegenwart der Roma des pannonischen Grenzraumes beschäftigten. Zu je einem/einer FilmemacherIn gesellte sich zumindest eine Romni oder ein Rom aus dem südburgenländischen Raum als Co-AutorIn des Filmes. So wurde ein Überblick über Lebensgewohntheiten und Alltagsbewältigung der Roma geschaffen, der der Volksgruppe selbst die Möglichkeit zur Identifikation mit den eigenen ethnischen Wurzeln und den Erhalt ihrer mehr und mehr vom Aussterben bedrohten Sprache schaffen sollte.
In diesem Fall handelt es sich um zwei Gerichte, die traditionellerweise und wohl auch bedingt durch die Armut der "Zigeuner" sehr oft auf den Tischen der Roma zugegen waren: eben Portscha und Bohnensterz.


Servus Chef!

Ein Dokumentation von Michaela Schöller, Co-Autorin: Tina Nardai; Kamera: Mario Minichmayr, Produktion: Offenes Haus Oberwart 2005

>> FILMPRODUKTION "SERVUS CHEF!" AUF VIMEO ABSPIELEN!

Anlässlich der Roma/Wochen/Oberwart 2005 im Gedenken an das Attentat von Oberwart im Jahr 1995 entstanden eine Reihe von Filmen, die sich mit Geschichte und Gegenwart der Roma des pannonischen Grenzraumes beschäftigten. Zu je einem/einer FilmemacherIn gesellte sich zumindest eine Romni oder ein Rom aus dem südburgenländischen Raum als Co-AutorIn des Filmes. So wurde ein Überblick über Lebensgewohntheiten und Alltagsbewältigung der Roma geschaffen, der der Volksgruppe selbst die Möglichkeit zur Identifikation mit den eigenen ethnischen Wurzeln und den Erhalt ihrer mehr und mehr vom Aussterben bedrohten Sprache schaffen sollte.
"Servus Chef!" ist eine Suche nach den Spuren jener Berufe, die die Roma des Burgenlandes ausübten bzw. in den jeweiligen Metamorphosen in die Gegenwart herübergerettet haben.


Seelen suchen – Soul Seeking

Ein Versuch mit jungen Menschen über das UnsichtbareSchülerprojekt zum Attentat von Oberwart und dem Phänomen der Gewalt in der GesellschaftOHO Filmproduktion 2005 anlässlich der "Roma / Wochen / 2005 - Amen dschijas"

Ein Film von Herbert Michael Kopitar
Idee und Projektkonzeption: Peter Wagner
Die Namen der beteiligten Schulen nach chronologischem Ablauf: Hauptschule Oberwart, Hauptschule Rechnitz, Zweisprachiges Gymnasium Oberwart, BAKIP Oberwart, HBLA Oberwart

>> FILMPRODUKTION "SEELEN SUCHEN" AUF VIMEO ABSPIELEN!

Soul Seeking – Englische Version!
>> FILMPRODUKTION "SOUL SEEKING" AUF VIMEO ABSPIELEN!

 Am 5. Feber 1995 zerfetzte eine Rohrbombe vier Roma der südburgenländischen Kleinstadt Oberwart. Das Werk eines rassistisch motivierten, später verurteilten Einzeltäters war das schwerste politische Verbrechen in Österreich seit 1945. Es war gegen eine Gruppe österreichischer Bürger gerichtet, die erst zwei Jahre davor vom Österreichischen Parlament als eine eigene Volksgruppe anerkannt worden war. Sie lebt seit Generationen buchstäblich am Rande der Gesellschaft.
10 Jahre nach dem Attentat unternehmen junge Menschen aus fünf verschiedenen Schulen des Bezirkes Oberwart den Versuch, das Attentat und seine Folgen für sich selbst begreifbar zu machen. Den Ausgangspunkt bildet die Hauptschule Oberwart, in der 4 Tafeln für die 4 Opfer entstehen.


Die Charly & Pepi-Show

Die Charly & Pepi-Show - Heute: Die 10 wichtigsten Dinge im Leben der Burgenland-RomaOHO Filmproduktion 2005 anlässlich "Roma / Wochen / 2005 - Amen dschijas - Wir leben!"

Ein Film von Peter Wagner; Buch: Emmerich Gärtner-Horvath, Josef Horvath, Peter Wagner; eine Produktion des Offenen Hauses Oberwart, Roma Wochen Oberwart 2005 "Amen dschijas - Wir leben!"

>> FILMPRODUKTION "DIE CHARLY&PEPI-SHOW" AUF VIMEO ABSPIELEN!

Wie sehr Sprache mit Identität zu tun hat, zeigt die vermutlich erste Roma-Sitcom "Die Charly&Pepi-Show". Sie ist letztlich ein Sprachunterricht der völlig anderen Art geworden. Wobei Sitcom die nicht ganz richtige Kategorisierung darstellt, denn tatsächlich liegt manches von dem, was die etwa 20 Roma aus dem Südburgenland vor der Kamera ablieferten, im Bereich des Kabaretts und einer ironischen Selbstbeschau. Letzteres kann und soll man durchaus als Zeichen eines wiedererwachten Selbstbewusstseines der Roma deuten. Und für alle, die noch nie in der Küche eines Roma-Haushaltes gesessen sind: Roma lachen herzlich gerne und beherrschen auch das vorzüglich, was Gadsche als Schmäh bezeichnen ...
Die Möglichkeit, sich selbst aufs Korn des Lachens zu nehmen, ist wohl das stärkste Indiz dafür, dass die Dinge inzwischen angefangen haben, sich zum Besseren zu wenden.

Der Standard

www.peterwagner.atwww.roma-service.at


Ein Güterweg und eine Fracht

Eine Doku von Peter Wagner und FreundenOHO Filmproduktion 2005 anlässlich "Roma / Wochen / 2005 - Amen dschijas - Wir leben!"

>> FILMPRODUKTION "EIN GÜTERWEG UND EINE FRACHT" AUF VIMEO ABSPIELEN!

1995 wurden bei dem bis dahin schwerwiegendsten, politisch-rassistisch motivierten Attentat in Österreich nach 1945 4 Roma-Männer von einer Rohrbombe getötet, und zwar auf einem Güterweg unweit der Roma-Siedlung am Rande von Oberwart. 10 Jahre später richtete das Offene Haus Oberwart eine Reihe von Veranstaltungen und Eigenproduktionen aus, um den Roma des Burgenlandes eine Plattform zur Selbstdarstellung zu bieten und sie in ihrem Bemühen um (Selbst)Reflexion zu unterstützen. In Ausstellungen, Filmen, Musik-, Lese- und Diskussionsveranstaltungen sowie einer Theaterproduktion (einiges davon hier auf VIMEO - Links siehe unten) wurde nicht nur der Toten gedacht, sondern auch ein lebendiges Bild einer Minderheit entworfen, die nach dem Holocaust und der systematischen Vernichtung von vorne anfangen musste, um sich einerseits Sprache und Traditionen zu erhalten, aber auch einen so oder so nicht unschwierigen Übergang in völlig neue Zeiten und Lebenswelten zu erkämpfen. 
Die Dokumentation "Ein Güterweg und eine Fracht" schildert den Werdegang der Roma des Südburgenlandes von ihrer Deportation ab 1938 und der Heimkehr der wenigen im Jahr 1945 bis zur Anerkennung der Volksgruppe als österreichische Minderheit durch das Parlament im Jahr 1993, sowie das Attentat und seine Folgen. Auffallend ist die Offenheit, mit der Roma über sich und ihre Probleme sowohl innerhalb ihrer Volksgruppe als auch der Mehrheitsbevölkerung gegenüber sprechen. 

Siehe auch: www.peterwagner.at


Dorf. Interrupted

Dramaturgische Einrichtung, Bühne und Regie: Peter Wagner; Choreographien: Liz King; Licht: Alfred Masal
Produktion: Offenes Haus Oberwart 2006

>> THEATERAUFZEICHNUNG "DORF. INTERRUPTED" AUF VIMEO ABSPIELEN!

... eine zauberhafte, jede Klippe möglicher Peinlichkeit umschiffende Aufführung, die unter anderem davon lebt, dass die sperrigen, sich an den Wortsinnen entlang hantelnden Textkaskaden gerade im Verständnisbemühen der Nichtprofis einen tönenden Resonanzkörper gefunden haben ...
Einer, erzählt Wagner, habe den Traum, Pressefotograf zu werden. Also schickte Wagner ihn durchs Land, Dorfbilder zu sammeln. Das Bühnenbild, ein alter Dachstuhl, war die Idee und die Tat eines Handwerkers, „die Masken verdanken ihr Dasein der kreativen Potenz einer zweiundzwanzigjährigen so genannten Freizeitmalerin“, selbst die Website war kein Fall fürs Outsourcing. Vier aus dem Team haben schließlich den Schritt an die Rampe gewagt.
Das AMS hat für zweieinhalb Monate die Anstellung übernommen. Und Wagner glaubt, dass dieses Projekt Modellcharakter haben könnte. „Was das für das Selbstwertgefühl der Menschen bedeutet, kann man gar nicht hoch genug einschätzen.“ Nicht nur für die vier Schauspieler. „Es ist darum gegangen, im Team zu arbeiten, gemeinsam etwas auf die Beine zu stellen.“ Und nicht nur das: „Die wichtigste Erfahrung ist wohl die, etwas durchgezogen, fertig gemacht zu haben.“
Und dass das etwas ist, das sich herzeigen lässt, davon kann sich im OHO jeder überzeugen.

Der Standard

www.peterwagner.at, www.katharinatiwald.at


Wenn die Arbeit los ist

Doku von Christa Wagner über die OHO-Produktion "Dorf. Interrupted"

>> FILMPRODUKTION "WENN DIE ARBEIT LOS IST" AUF VIMEO ABSPIELEN!

Die südburgenländische Künstlerin und Filmemacherin Christa Wagner hat das ungewöhnliche Theaterprojekt "Dorf. Interrupted", das im Winter 2005/06 im Offenen Haus Oberwart mit 15 Langzeitarbeitslosen umgesetzt wurde, von seinen Anfängen bis zu den Aufführungen begleitet. Sie zeigt Menschen mit intakten Hoffnungen auf ihr Leben und ein Weiterkommen in diesem. Sie zeigt aber auch, wie nahe Scheitern und Erfolg nebeneinander liegen.


One Star Hotel

Stück und Idee: Liz King
Tanz: Liz King und Anna Tenta; Gesangsimprovisation: Eveline Rabold
Musik: Asetra - Herbert Kopitar und Pascal Holper

Eine Produktion von D.ID und Offenes Haus Oberwart 2007
Schnitt: Hannah Glockenspiel

>> TANZAUFZEICHNUNG "ONE STAR HOTEL" AUF VIMEO ABSPIELEN!

Liz King: "Das Stück ist meine Idee. Ich wollte jenen Menschen meine Gedanken leihen, die auf sich alleine gestellt sind, besonders den Kindern und Jugendlichen. Dazu habe ich Texte auf Englisch geschrieben, in denen ich mich in die Gedanken dieser Menschen versetzte. Sie sind in die moderne Welt involviert, weil sie ja über die Medien alles mitbekommen, auch wenn sie bitterarm sind.
Der Titel "One Star Hotel" ist eine ironische Replik auf gewisse Wohnstandards dieser Leute. Die Rollen der Frauen sind mehr oder weniger die gleichen aus den Sichtweisen verschiedener Altersstufen. Anna Tenta ist die junge Frau: sie sucht die Liebe und wird in ihrer Einsamkeit ausgenutzt. Meine Rolle besteht darin, sich zurechtzufinden in der Abgenütztheit. Die Stimme der Sängerin ist eine innere Stimme, die sich allerdings so etwas wie Hoffnung bewahrt.
Die Musiker habe ihre Musik assoziativ nach den Bildern von Anna und mir entwickelt, z.B. das Kriechen in den Betten beim Sex, das Atmen beim Sex, der Regen draussen auf einem schäbigen Dach oder die vorbeifahrenden Autos. Dennoch sollte die Musik anonym bleiben und nur associativ."

www.dance-identity.at


Messe für eine

von und mit Katharina Tiwald
Bühnenadaption, Bühne, Inszenierung: Peter Wagner
Musik: Rainer Paul
Licht: Alfred Masal

>> THEATERAUFZEICHNUNG "MESSE FÜR EINE" AUF VIMEO ABSPIELEN!

Die Sprengkraft der Liturgietexte liegt in der verzweifelten Anrufung eines allmächtigen, patriarchalen Gottes, der sich ständig entzieht, einer moralischen Instanz, die ständig lammfromme Unterordnung fordert. Katharina Tiwalds Text „Messe für Eine“ fordert diese moralische Instanz heraus. Schmerzhaft schön bohrt er sich in den Kern des Zweifels an den endgültigen Wahrheiten, wie sie uns von einem hierarchischen Gottesbild anempfohlen und vorgeschrieben werden. Auch Katharina Tiwald fragt in ihrem Text nach der Bedeutung von Schuld und Sühne, Leid und Erlösung – ohne jedoch den Herrschaftsdiskurs mit- und vorzubeten. Wer wäre mehr dazu befähigt als eine Frau? Gewaltig in seiner spirituellen Auslotung entführt sich der Text schließlich in den erhellenden, wandelnden Abgrund der Liebe, die sich per se der Bevormundung entzieht.
Der Autor und Regisseur Peter Wagner gibt dem Textkonstrukt Tiwalds den theatralen Körper, indem er es mit der trivialen Realität einer Frau verwebt, die sich für den Messgang zurecht macht, sich herrichtet für das Ritual, das ihr abverlangt wird, um bei Gott zu sein.
„...Die junge österreichische Autorin Katharina Tiwald seziert in Form einer Messe-Performance ihre Stellung als Frau im real existierenden Katholizismus. Durch ihre blasphemische Aneignung der Liturgie als Instrument der Abrechnung erzeugt Tiwald eine verstörende Dialektik zwischen strenger Form und emotionsgeladenem Inhalt...“ (Fritz Ostermayer, FM4)
Aufzeichnung einer Produktion des Offenen Hauses Oberwart 2007 

Siehe auch: www.katharinatiwald.at


Und Jetzt

Für Bühne und Tanz eingerichtet von Peter Wagner
Darsteller: 
Tania Golden
, Christian Graf
TänzerInnen:
 Anna Hein
, Nora Elberfeld
, Zoltan Dani
, Serkan Bozkurt
Sängerin: 
Eveline Rabold

>> THEATERAUFZEICHNUNG "UND JETZT" AUF VIMEO ABSPIELEN!

Choreographie: Anna Hein
Bühnenbild, Kostüme TänzerInnen: Wolfgang Horwath
Musik: Gerald Schönfeldinger
Licht und Produktionsleitung: Alfred Masal

Regieassistenz: Robert Koukal

Beratung und Vermittlung: Manfred Biskup

Bauten: Herbert Polzhofer, Mario Horvath
Pressearbeit: Wolfgang Spitzmüller
Büro: Monika Lehrl

Inszenierung: Peter Wagner
Eine Produktion des Offenen Hauses Oberwart im Rahmen der Projektreihe zone38 

In der Gegenwart, in der noch immer eine böse Vergangenheit schlägt, spielt das Stück „Und jetzt“. Eine Frau findet heraus (oder bildet es sich ein), mit Mann und Sohn in jener Oberwarter Wohnung zu leben, in der zu Neujahr 1939 ein jüdischer Tierarzt sich und seinen Sohn erschoss. Die Fragen, die sich aus der zweifelhaften Herkunft der Wohnung ergeben, werden doppelt durchgespielt: einmal aus der Perspektive des jungen Ehepaars, das in dieser Wohnung lebt, dann aus jener des Schauspielers und der Schauspielerin, die es spielen.

Siehe auch: www.clemensberger.at


Haydn in der Wart - Die Oberwarter Sinfonie

Darsteller: Tania Golden, Christian Graf, Katharina Tiwald, Carola Niederhuber, Jakob Perschy u.a.
Sprecher: Frank Hoffmann

>> FILMPRODUKTION "HAYDN IN DER WART - DIE OBERWARTER SINFONIE" AUF VIMEO ABSPIELEN!

Die filmische Erzählung "Haydn in der Wart - die Oberwarter Sinfonie" beschäftigt sich mit der Vorstellung, Haydn sei in der Wart gewesen. Die Geschichte zu Haydns fiktiven Aufenthalten im Südburgenland stammt aus der Feder von Katharina Tiwald, die filmische Umsetzung von Peter Wagner. Als Sprecher wirkt Frank Hoffmann. 
Tiwald hat Fakten miteinander verknüpft und ist davon ausgegangen, dass der Komponist im Südburgenland gewesen sei. In der Geschichte wird etwa geschildert, dass eine Praktikantin im Landesarchiv Fetzen aus dem verbrannt geglaubten Archiv aus dem Schloss Rotenturm fand. Auch wird davon ausgegangen, es gebe eine unvollendete Oberwarter Sinfonie von Haydn, die nun komplettiert werden muss.


Endlich Haydn.

Eine Tanzperformance von und mit: Alex Deutinger, Alexander Gottfarb, Radek Hewelt,
 Marta Navaridas und Anna Maria Nowak. Endlich Haydn.

>> TANZAUFZEICHNUNG "ENDLICH HAYDN" AUF VIMEO ABSPIELEN!


Wie hätten sie ihn denn gern, ihren Haydn?

Geschüttelt? Emotional? Gerührt? Ungepudert?

Intensiv? Unverfälscht? Kultiviert?

Mit oder ohne Schlag?

Endlich Haydn.

Eine getanzte Abendunterhaltung. Eine Auseinandersetzung.

Ein guter Anlass, wieder einmal nackte Haut zu zeigen.

Danke, Joseph.

Eine Tanzperformance von und mit: Alex Deutinger, Alexander Gottfarb, Radek Hewelt, Marta Navaridas und
 Anna Maria Nowak.

Eine Koproduktion von D.ID und OHO im Rahmen von "Haydn in der Wart"
Samstag 05.09. um 20:00 in der Rotunde Oberwart



www.dance-identity.at


Die Kardinälin. Eine Ohnmacht

Stück für Bühne und ein abgestelltes Subjekt von Peter Wagner
2005/2010Inszenierung, Bühne und Musik: Peter WagnerAufzeichnung der Uraufführung im klagenfurter ensemble und im Offenen Haus Oberwart 2010Die Kardinälin: Heinrich Baumgartner
Noch Jemand: Erich PacherInszenierung, Bühne und Musik: Peter WagnerEine Produktion von klagenfurter ensemble in Zusammenarbeit mit Offenes Haus Oberwart

>> THEATERAUFZEICHNUNG "DIE KARDINÄLIN" AUF VIMEO ABSPIELEN!

Beeindruckend und zugleich erschütternd übt der Kardinal im Exil aggressive Selbstverteidigung statt der erwarteten Selbstkritik. Exzellent wird die Idee, dass sich der Protagonist nicht als Täter, sondern Opfer sieht, auf die Bühne gebracht.
Wiener Zeitung

Bejubelte Uraufführung in Klagenfurt: „Die Kardinälin. Eine Ohnmacht“
Sich im Recht zu glauben, ohne ihm Recht zu sein: Diese Diskrepanz ist die Projektionsfläche, an der sich „die Kardinälin“ Heinrich Baumgartner reibt: Jeder noch so kleine Blick, jede noch so unbedeutende Geste ist da ein in sich geschlossenes Gesamtkunstwerk, das brennender Wut, tollwütigem Hass, geifernder Geilheit, triefendem Selbstmitleid und ratloser Resignation Haut, Fleisch und Sehnen „überzieht“ und mit monströser Verblendung beseelt.

Kronen-Zeitung

Gespenstisches Bild eines Ungeheuers

Uraufführung von Peter Wagners „Die Kardinälin“ beim klagenfurter ensemble: höchst stimmige Leistungen. Ein Stück über ein degoutantes Selbstbild: zum Grausen gut geschrieben, gut gemacht und gut gespielt.

Kärntner Tageszeitung

Peter Wagner polemisiert nicht und er polarisiert nicht. Weder in seinem Text noch in seiner Regie. Ihm geht es nicht um Anklage, ihm geht es um das Verstehen.
Kleine Zeitung

Siehe auch: www.klagenfurterensemble.at, www.peterwagner.at


Sollen Afrikaner europäisiert werden?

Idee und Regie: Christa Wagner; eine OHO Produktion 2010

>> FILMPRODUKTION "SOLLEN AFRIKANER EUROPÄISIERT WERDEN?" AUF VIMEO ABSPIELEN!

Anlässlich der Fußballweltmeisterschaft 2010 in Südafrika gestaltete das OHO (Offenes Haus Oberwart) einen Programmschwerpunkt zur Beziehung der Europäer zu Afrikanern und umgekehrt. Der Film von Christa Wagner fokussiert zunächst 3 Kameras auf je einen afrikanischen Gesprächspartner. Die ursprünglich zwar getrennt, aber synchron zu einander laufenden 3 Filme wurden abschließend zu einem einzigen Film zusammengeschnitten, der nichts als aus dem Dialog zweier Männer und einer Frau besteht. Sichtbar werden, bei aller Übereinstimmung in wesentlichen Einschätzungen, auch die Differenzen der drei Gesprächspartner und ihrer unterschiedlichen Einschätzungen afrikanischer Wirklichkeit, die wohl aus unendlich vielen Wirklichkeiten besteht. Eines der heißen Eisen ist dabei jedenfalls auch die Gender-Frage ...


Besetztes Zentrum - besetzt? Der Stadtpark als Treffpunkt

Ein Peter-Wagner-Heimatfilm
Beitrag zum OHO-Jahresschwerpunkt "Shopping Town - Chancenlose Innenstadt?" 2012 Vol. 1

>> FILMBEITRAG "BESETZTES ZENTRUM - BESETZT? DER STADTPARK ALS TREFFPUNKT" AUF VIMEO ABSPIELEN! >>

Ein Park mitten in der Stadt ist die plötzliche Leere in der Dichte: hier entstehen die Fantasieräume. Der Raum eines Parks wird nicht durch Häuser oder harte Kanten strukturiert, sondern zum Beispiel durch einen Baumschatten, durch Wegeführung oder durch Licht, durch Sitzplätze und ähnliches. Deshalb ist der Park so etwas wie eine ideale Stadt.
„Jede bedeutende Stadt hat einen Park im Hintergrund“, sagt der Schweizer Architekt Bernard Tschumi. In Oberwart ist der Park nicht im Hintergrund, sondern ganz zentral und wird auch als Zentrum verstanden. Dennoch bleibt die Frage, ob dieses Zentrum auch tatsächlich richtig bedient wird.


Mein Oberwart - Spaziergang zweier Herren durch ihr Zentrum

Ein Peter-Wagner-Heimatfilm 2012
Beitrag zum OHO-Jahresschwerpunkt "Shopping Town - Chancenlose Innenstadt?" 2012 Vol. 2

>> FILMBEITRAG "MEIN OBERWART - SPAZIERGANG ZWEIER HERREN DURCH IHR ZENTRUM" AUF VIMEO ABSPIELEN! >>

Oberwart ist eine Kleinstadt im südlichen Burgenland, jenem archetypischen Grenzstreifen, der jahrhundertelang die Grenze zwischen dem europäischen Westen und Osten markierte. Die Jahrzehnte des Eisernen Vorhangs an der Peripherie Westeuropas gelegen, rückte es durch seinen Fall ins Zentrum - und hat sich doch äußerst zwiespältig entwickelt. Wie in vielen ähnlichen Städten ist auch hier das Zentrum der Stadt durch die Ansiedlung von Shopping Malls an deren Peripherie von leerstehenden Verkaufsflächen gekennzeichnet und von zunehmender Verödung bedroht.
"Mein Oberwart", ein Peter-Wagner-Heimatfilm, begleitet im Sommer 2012 zwei Herren auf einen Spaziergang durch "ihr Oberwart": der eine als Bürgermeister, der seine Stadt naturgemäß als "Schmuckkästchen" sieht, der andere als kritischer Journalist, der kein gutes Haar an der optischen Entwicklung der Stadt lassen will.

Eine Auftragsarbeit des Offenen Hauses Oberwart zum Jahresthema 2012 "Shopping Town - Chancenlose Innenstadt?" - Weitere filmische Beiträge auf Vimeo.


Alles Verkehr! - Städtische Infrastruktur im ökologischen Wandel

Gefragtes und Gesagtes zusammengetragen von Max Leimstädtner und PeterW.

>> FILMBEITRAG "ALLES VERKEHR! - STÄDTISCHE INFRASTRUKTUR IM ÖKOLOGISCHEN WANDEL" AUF VIMEO ABSPIELEN! >>

Der Moloch Verkehr sowie das Auto als heilige Kuh der Wirtschaft und auch der Konsumenten, aber auch als vermeintlich unverzichtbares Transportmittel stellen Städte weltweit vor immer größer werdende Probleme. Allerdings zeichnen sich auch, vage aber doch, Lösungsansätze ab. Gerade kleinere Städte wie Oberwart hätten hier leichter zu realisierende Möglichkeiten, wie es attraktiv wird, eine Stadt zu Fuß zu erkunden und dadurch Verkehrsprobleme dauerhaft zu bewältigen. Zudem zeigen mutige Beispiele erfolgreich umgesetzter Leitbilder, wie beispielsweise am Energie-, Abfall-, Abwasser- und Umweltsektor Kommunen Schwerpunkte setzen und damit nicht nur ökologischen Maßstäben gerecht werden, sondern die Städte lebenswert und sympathisch werden lassen.
Der Oberwarter Architekt Walter Neubauer stellt ein bereits 2008 entworfenes Verkehrskonzept für die Innenstadt erneut zur Diskussion. Es konnte dereinst vor allem bei den Geschäftsleuten der Hauptstraße keinen Gefallen finden, sollte aber dennoch und auch weiterhin als Grundlage für eine Diskussion über nötige neue Verkehrsphilosophien dienen.

Gefragtes und Gesagtes zusammengetragen von Max Leimstädtner und Peter Wagner im Auftrag des OHO zum Jahresthema "Shopping Town - Chancenlose Innenstadt?" 2012