Offenes Haus Oberwart

Kommende Ausstellung: Die Wanderausstellung „GEGEN DAS VERGESSEN - GEJNG OPOBISTERIPE!“ ist am 27. November 2020 nur während der Veranstaltung "Roma-Fest – Roma-Kultur" ab 19:30 Uhr zu besichtigen >>

ARCHIV AB 2015

© Foto: www.openculture.com

Babylon Burgenland

Dadaistische Performance entwickelt von ElektronikerInnen und AutorInnen

Jedes Jahr gibt das Offene Haus Oberwart jungen elektronischen MusikerInnen die Möglichkeit, interdisziplinär in ihrem Fach zu arbeiten. Weil vor 100 Jahren erstmals der Begriff „Dada“ in der Literaturszene auftauchte, haben wir uns diesmal ganz vom Dadaismus inspirieren lassen und stellen MusikerInnen und AutorInnen eine extravagante Aufgabe: die Sprachenvielfalt des Burgenlandes bietet sich geradezu in kongenialer Weise an, ganz im Sinne von Dada ein verrückte, verschobene, verwinkelte Performance zu erarbeiten.

Lässt sich aus dem „Sprachenwirrwarr“ eine gemeinsamer Klang erarbeiten, ein Sound des Burgenlandes? Inwieweit sind die Sprachen in ihrer Eigenständigkeit ein Teil des Ganzen? Kommt es zu einer Verschmelzung, zu einem klanglichen Austausch oder gar zur Konfrontation? Inwieweit haben Sprachemelodie, Wörter und Grammatik Einfluss auf Elemente wie Melodie und Rhythmus? Wo verrücken die Dinge, wo fallen sie auseinander, um den Blick auf das Ganze frei zu geben?

Damit wir nicht nur einen Ohrenschmaus bieten, haben wir für Bühne und Kostüm auch bildende KünstlerInnen eingebunden.

Konstruktion und Dekonstruktion … Dada lebt!

Beteiligte KünstlerInnen:
Pascal Holper (Elektroniks, Performance)
Robert Frittum (Gitarre, Gesang, Lyriks, Performance)
Sandra Selimovic (Gesang, Lyriks, Performance)
Kinga Toth – für sie ist Zsolt Sörés eingesprungen (Lyriks-Elektroniks, Performance)
Florian Lang (Kostüme Bühnenbild, Performance)
Marco Blascetta (Gesang, Lyriks, Performance)

>> Nachgefragt – DADA und das HEUTE mit Markus Kupferblum (BLATTWERK Ausgabe 02/2016)

Eintritt: VVK € 12,- / AK € 14,- (ermäßigt VVK € 10,- / AK € 12,-)