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ARCHIV AB 2015

Josef Redl Portrait

Josef Redl

Buchcover Die Hitlerzeit im Südburgenland von Josef Redl

Die Hitlerzeit im Südburgenland * Buchpräsentation

Montag, 20. Juni 2022 19:00 Uhr

Josef Redl präsentiert für 100 Jahre Burgenland sein Buch "Die Hitlerzeit im Südburgenland"

Zeitgeschichte spielt sich nicht nur im Großen ab, sondern wird umso fassbarer, je genauer sie beschreibt, wie es den unmittelbar Betroffenen damals erging. In seinem Beitrag „Die Hitlerzeit im Südburgenland. Vier Frauen aus St. Martin a. d. Raab erinnern sich“ beschreibt der Autor an Hand eines mit vier Zeitzeuginnen geführten Gesprächs, wie sich die Schrecken der Nazizeit bis in die kleinsten Winkel des Familienlebens hineingefressen haben. Vom Auftauchen der ersten illegalen Nazis in der Vorkriegszeit bis zu den Folgen des 1939 ausgebrochenen Krieges und erst recht dem Einmarsch der Russen 1945, der schlagartig alles noch einmal auf den Kopf gestellt hat.

Wirken die traumatischen Ereignisse von damals auch heute noch nach? Ja, natürlich, wie könnte es denn anders sein? Aber nicht nur im Südburgenland, sondern überall. Und zwar auf vielen Gebieten - bis hin zu den rechtsextremistisch unterwanderten Corona-Demonstrationen von heute, wenn man so will.

Josef Redl ist im November 1945 in St. Martin a. d. Raab geboren und hat sich seinen Bildungsweg über die HAK in Oberwart bis zum Studium der Betriebswirtschaft an der Wirtschaftsuniversität Wien hart erarbeiten müssen. Als von Jugend an politisch wacher und engagierter Mensch war er sich seiner südburgenländischen Wurzeln immer bewusst.
Was schließlich dazu geführt hat, dem seinerzeitigen Leben in seiner an Ungarn und Slowenien grenzenden Heimat nachzuspüren.

Eintritt: frei