Marina Horvath

Atelier am Friedrichshof
2424 Zurndorf, Römerstraße 4/1
Mobil: 0699-12827416, E-Mail: atelier@marinahorvath.net, www.marinahorvath.net

O.T.

Größe: 42 x 29,5 cm, mixed media auf Papier, 10/2020
Verkaufspreis: € 190,–

O.T.

Größe: 42 x 29,5 cm, mixed media auf Papier, 10/2020
Verkaufspreis: € 190,–

O.T.

Größe: 42 x 29,5 cm, mixed media auf Papier, 10/2020
Verkaufspreis: € 190,–

O.T.

Größe: 42 x 29,5 cm, mixed media auf Papier, 10/2020
Verkaufspreis: € 190,–


Marina Horvath

1962 in Deutsch Jahrndorf geboren, Autodidaktin, lebt und arbeitet am Friedrichshof im Nordburgenland.
Malerei, Druckgrafik, Objekte.

„Ihre Arbeiten haben den Boden der sichtbaren Wirklichkeit verlassen und haben sich der Verwirklichung von Ideen zugewandt. In den Arbeiten von Marina Horvath spiegelt sich die künstlerische Idee, über die Grenzen der sichtbaren Wirklichkeit hinaus, eine Kunst zu zeigen, die mit ihren Fragen nach Dynamik und Ruhe, Gleichgewicht und Spannung, Spontanität und Berechenbarkeit, Zufall und Ordnung, Atmosphäre und Maßstab den Grundfragen des menschlichen Lebens nachgeht. Ohne dabei aber ein Abbild der sichtbaren Welt zu geben. Die Einlösung dieses Anspruchs wird in allen Werken der Künstlerin sichtbar.
Marina Horvaths Kunst lässt sich schwer wo einordnen, denn sie weitet mit ihren Arbeiten Grenzen stark aus. Sie unterwandert mit intelligenter Skepsis gegenüber den eigenen Gestaltungsgrundlagen ihre eigenen Arbeiten. Die Erforschung von Form, Raum und sich ergebenden Rhythmen zieht sich wie ein roter Faden durch die Arbeiten von Marina Horvath und wird dem Betrachter als Erkenntnis gebende Erfahrung angeboten. Es bedarf Zeit zu erforschen, welche Prozesse sich aus den Formen von Marina Horvaths Werken ergeben.
Markant in ihren Arbeiten, auch in den neueren ist die Linie: Die Linie zieht sich konsequent durch ihre Bilder – sie trennt und sie verbindet. Die Linie, abstrakt und konkret, rational und irrational zugleich, ist chaotisch und ordnend, kommt aus dem Nichts und ist ins Nichts gehend. Die Linien von Marina Horvath beinhalten auch noch eine weitere Dimension, nämlich die Zeit. Kräftige Linien lassen Räume, Felder und Bewegung entstehen, alles zusammen fluktuiert in der Zeit.
Den Malgrund belässt Marina Horvath meist in sehr zurückhaltenden Farben, sodass oft der textile Untergrund oder kollagenhaft eingebrachte Papier- oder Zeitungsabschnitte durchscheinen, die der Linie von Marina Horvath eine besondere Qualität und mehr Fragilität, eine poetische Dimension verleihen.
Die Künstlerin verwirklicht mit Malerei ihre bildnerischen Konzepte und auch mit Techniken der Plastik und Skulptur, mit dem Ziel, diese in innovative Ausdrucksformen zeitgenössischer Kunst zu überführen.
Ihre Arbeiten lassen die Vergänglichkeit ahnen, gehen transzendentalen und spirituellen Themen auf die Spur und beherbergen einen Neuaufbruch. Denn gerade in einer immer vordergründiger und maßloser werdenden Welt erleben wir die Werte in ihren Arbeiten als eine Art Offenbarung und als eine Art Schlüssel zu vielen menschlichen Bereichen.

“ ( Textauszug aus der Laudatio von Mag.a Margit Fröhlich)