Offenes Haus Oberwart

AKTUELLE AUSSTELLUNG: Die außergewöhnliche Ausstellung „BETÖRENDES GESURRE BEI JUNGFREULICHEM GEMURMEL“ von HELMUT PARTHL ist vom von 9.6. bis zum 23.6.2018 zu besichtigen >> Mehr Infos ...

HELMUT PARTHL „BETÖRENDES GESURRE BEI JUNGFREULICHEM GEMURMEL“ * Ausstellungseröffnung

Samstag, 9. Juni 2018 14:01 Uhr

Die IDEE oder das Unwissen stehen am BEGINN – ohne dabei den weiteren
Verlauf der Arbeit zu SCHEIDEN: DENN: nach den ersten Strichen
passiert die MASCHINERIE DES Bewussten-Unbewussten, wo der ZWANG MIR
VORSCHREIBT, WAS weiter kommen muss: WIRKLICH ERLEBTES in meiner
SYMBOLIK verpackt, durch Durcheinanderreihung in neuen Kontext gebracht.
GEFÜHLSERLEBNISSE oder zeitlich kurze AHNUNGEN, FORM- und FARBGESEHENES
in VORSTELLUNG und VERGANGENHEIT können für mich FORTBESTAND
haben oder sich neu ERSCHAFFEN. Was sich ausschließt, wird weggenommen
oder in eine andere Richtung getrieben, die auch durch eine im
ganzen Format festgelegte wieder eine Logik bestimmen kann. Durch solche
SETZUNGEN – konträre Behaftungen. Gewollte Aussagen können sich in
menschlichen, tierischen oder Naturformen oder im INFORMELLEN finden,
wobei das nicht ausschlaggebend bestimmend ist. (Menschen im Tierkostüm
und umgekehrt). Themen sind für mich: ICH UND DAS DARUM (herum), woraus
sich auch die für mich nachvollziehbaren Titel ergeben. (Helmut Parthl)
Helmut Parthl, in der Steiermark geboren und mittlerweile im Burgenland
sesshaft geworden, beschäftigt sich neben der Malerei noch mit Grafik,
Lyrik, Film, Fotos, Objekten und Rauminstallation. Arbeiten in immer wieder
neuen Formulierungen unter Zuhilfenahme unterschiedlichster Materialverbindungen
und Techniken zeigen Figur-, Tier-, Portraitserien und
reduzierte Landschaften in der meist narrativen Farb- und Formenwelt. Die
Nebeneinanderstellung und auch die Austauschbarkeit der gegenständlichen
Ausdruckswelt mit der Vielfalt der freien Abstraktion wird wichtig. In
teils unzähligen Mal-Schichten auf selbst grundierten Leinwänden und mit
Pigmenten angerührter Farbe trotzt der Künstler den Vorstellungen, dass
malerische Technik der gegenwärtigen Kunst schaden könne.


Die Ausstellung ist von 9.6. bis zum 23.6.2018 zu besichtigen: von Montag bis Freitag zwischen 9:00 und 14:00 Uhr, vor Veranstaltungen und nach Vereinbarung.