Offenes Haus Oberwart

KOMMENDE AUSSTELLUNG: Die außergewöhnliche Ausstellung „Kontrapunkte – Visionen zum Leben auf dem Lande" mit StudentInnen der TU Wien und KünstlerInnen, ist ab dem 28.1. zu besichtigenMehr Infos >>

HELMUT PARTHL „BETÖRENDES GESURRE BEI JUNGFREULICHEM GEMURMEL“ * Ausstellungseröffnung

Freitag, 8. Juni 2018 19:30 Uhr

Die IDEE oder das Unwissen stehen am BEGINN – ohne dabei den weiteren Verlauf der Arbeit zu SCHEIDEN: DENN: nach den ersten Strichen passiert die MASCHINERIE DES Bewussten-Unbewussten, wo der ZWANG MIR VORSCHREIBT, WAS weiter kommen muss: WIRKLICH ERLEBTES in meiner SYMBOLIK verpackt, durch Durcheinanderreihung in neuen Kontext gebracht. GEFÜHLSERLEBNISSE oder zeitlich kurze AHNUNGEN, FORM- und FARBGESEHENES in VORSTELLUNG und VERGANGENHEIT können für mich FORTBESTAND haben oder sich neu ERSCHAFFEN. Was sich ausschließt, wird weggenommen oder in eine andere Richtung getrieben, die auch durch eine im ganzen Format festgelegte wieder eine Logik bestimmen kann. Durch solche SETZUNGEN - konträre Behaftungen. Gewollte Aussagen können sich in menschlichen, tierischen oder Naturformen oder im INFORMELLEN finden, wobei das nicht ausschlaggebend bestimmend ist. (Menschen im Tierkostüm und umgekehrt). Themen sind für mich: ICH UND DAS DARUM (herum), woraus sich auch die für mich nachvollziehbaren Titel ergeben. (Helmut Parthl)

Helmut Parthl, in der Steiermark geboren und mittlerweile im Burgenland sesshaft geworden, beschäftigt sich neben der Malerei noch mit Grafik, Lyrik, Film, Fotos, Objekten und Rauminstallation. Arbeiten in immer wieder neuen Formulierungen unter Zuhilfenahme unterschiedlichster Materialverbindungen und Techniken zeigen Figur-, Tier-, Portraitserien und reduzierte Landschaften in der meist narrativen Farb- und Formenwelt. Die Nebeneinanderstellung und auch die Austauschbarkeit der gegenständlichen Ausdruckswelt mit der Vielfalt der freien Abstraktion wird wichtig. In teils unzähligen Mal-Schichten auf selbst grundierten Leinwänden und mit Pigmenten angerührter Farbe trotzt der Künstler den Vorstellungen, dass malerische Technik der gegenwärtigen Kunst schaden könne.

Die Ausstellung ist von 9.6. bis zum 23.6.2018 zu besichtigen: von Montag bis Freitag zwischen 9:00 und 16:00 Uhr, vor Veranstaltungen und nach Vereinbarung.

Eintritt: frei