Offenes Haus Oberwart

AUSSTELLUNG: Im Juli und August gibt es keine Ausstellungen.

Buchcover: Robert Misik - „Liebe in Zeiten des Kapitalismus“

Sex Talk – Was kommt nach den 68ern oder Liebe in Zeiten des Kapitalismus * Lesung und Diskussion

Donnerstag, 9. Mai 2019 19:00 Uhr
Lesung von Robert Misik und Diskussion zur Sexualerziehung heute

Eine Veranstaltung des Elternvereins BG/BRG/BORG Oberschützen in Kooperation mit dem Offenen Haus Oberwart.

Diskussion mit:
Mag. Wolfgang Kostenwein (Psychologe und klinischer Sexologe, psychologische Leitung des Österreichischen Institutes für Sexualpädagogik),
Mag. Heidemarie Amon (Univ. Wien und Lehrerin),
Mag. Beatrix Roidinger (Sexual- und Paarberaterin),
Robert Misik (Journalist, Kommentator, Blogger) und
SchülervertreterIn, LehrerInnen- bzw., ElternvertreterIn

Moderation: Nina Wallner (Sozialarbeiterin im Gewaltschutzzentrum Oberwart und Organisatorin des VDays im Burgenland)

Sex sells! Es scheint, dass die sogenannte sexuelle Befreiung der 60er- und 70er-Jahre hauptsächlich dazu gedient hat, Sexualität als Verkaufsargument gesellschaftsfähig zu machen. Der Hedonismus der 68er-Bewegung gerät immer mehr in Verruf, ja wird sogar in die Ecke sexuellen Missbrauchs gerückt. Wie sieht die sexuelle Aufklärung der Jugendlichen heute aus? Sind sie der Pornoindustrie, Tinder oder Meinungen und Moden in „sozialen Netzwerken“ hilflos ausgeliefert, oder kann die heutige Elterngeneration doch noch ein positives Bild der Sexualität vermitteln?
Um diese Diskussionsveranstaltung in einen größeren Zusammenhang einzubetten, wurde der bekannte Journalist und Blogger Robert Misik eingeladen, als Gedankenanstoß aus seinem Buch „Liebe in Zeiten des Kapitalismus“ zu lesen, in dem er unter anderem auf den „Warencharakter“ heutiger Beziehungsvorstellungen eingeht. Anschließend werden wir mit ExpertInnen und SchulpartnerInnen das sensible Thema „Aufklärung“, Sexualität und Sexualerziehung im Spannungsfeld zwischen Begierde und Begehren, Moral und Realität, Hedonismus und Konsumwut, Selbstfindung und überspannter Identitätssuche diskutieren.

Eintritt: frei