Offenes Haus Oberwart

KOMMENDE AUSSTELLUNG: Die außergewöhnliche Ausstellung „Junge Kunst“ zum Thema Hass“ von zahlreichen jungen KünstlerInnen ist ab dem 17.11. zu besichtigenMehr Infos >>

DER ERINNERUNG EIN GESICHT GEBEN oder WIEDERGEWINNUNG DER WÜRDE DES MENSCHEN

Sonntag, 1. März 2015 17:00 Uhr
FINISSAGE - GESPRÄCHE - MUSIK

Begrüßung durch Kulturlandesrat Helmut Bieler

Im Gespräch:
Eva Watzek-Hillinger (Moderation)
Manfred Bockelmann
Landesrat Helmut Bieler
Univ.Prof. Peter Gstettner
Dan Fischman, MA (Jüdisches Museum Wien)
Dr. Christine Teuschler (Verein RE.F.U.G.I.U.S)

Musik: Trio Trouchär
Daniel Bierdümpfl - Solo-Gitarre, Edgar Pfeiler - Rhythmus-Gitarre,
Robin Szombath - Kontrabass

Das OHO schließt die Ausstellung „Zeichnen gegen das Vergessen“ von Manfred Bockelmann mit einer Finissage zum Thema „Der Erinnerung ein Gesicht geben“ ab. Der Titel stammt vom Pädagogen und O.Univ.-Prof. Dr. Peter Gstettner, der 2013 in einem Beitrag zum Katalog der Ausstellung „Zeichnen gegen das Vergessen“ im Leopold Museum 2013 geschrieben hat:

Das Verweilen vor den Portraits von Kindern und Jugendlichen soll uns dazu anhalten, ihnen ins Gesicht zu schauen. Sich vom Antlitz eines Menschen nicht rasch abzuwenden, bedeutet auch, den dabei aufkommenden Emotionen Raum zu geben und sie nicht gleich wieder wegzuschieben. Zunächst mögen sich die Gefühle noch hinter der Tatsache verstecken, dass sich die Portraits einer dunklen, längst vergangenen Zeit verdanken, einer Vergangenheit, die offenbar durch diese Bilder wieder in das Bewusstsein geholt werden soll. Genau das sollen die Bilder bewirken, denn nur durch diesen Akt des Bewusstmachens werden die Dargestellten zu einer Art gegenwärtiger Realität.

In seiner Laudatio anlässlich der Verleihung der Ehrendoktorwürde der Alpen Adria Universität Klagenfurt/Celovec an Manfred Bockelmann vermerkt Prof. Peter Gstettner:

Viele von uns … fühlen sich mit deinen Kunstwerken, die unsere Herzen und unser Gewissen in gleicher Weise berühren, zutiefst verbunden, denn die Wiedergewinnung der Würde des Menschen ist uns allen, die wir an einer historisch aufgeklärten Erinnerungskultur arbeiten, ein Anliegen ersten Ranges.

Im Anschluss an die Veranstaltung laden wir zu einem kleinen Buffet.
Eintritt frei

Eine Veranstaltung in Kooperation mit dem Verein RE.F.U.G.I.U.S.