Offenes Haus Oberwart

AKTUELLE AUSSTELLUNG: Die außergewöhnliche Ausstellung „BETÖRENDES GESURRE BEI JUNGFREULICHEM GEMURMEL“ von HELMUT PARTHL ist vom von 9.6. bis zum 23.6.2018 zu besichtigen >> Mehr Infos ...

Freitag, 8. April 2016

ERÖFFNUNG * 19:30

durch Dr. Josef Tiefenbach
Leiter der Kulturabteilung des Amts der burgenländischen Landesregierung


KURZFILME * 20:00


STEH AUF (Musikvideo)
A 2015 – Farbe – 3:34 min
Mit Ilja Pawloff, Sophie Kern / Produktion, Buch, Regie: David Kleinl
Schnitt: Rupert Höller, David Kleinl / Kamera: Anna Hawliczek / Musik: Akjela

Im Musikvideo zu „Steh auf“ des in oberösterreichischer Mundart gesungenen Projektes Akjela begleiten wir einen 12-jährigen Buben bei seiner Flucht aus dem tristen Alltag einer Fußgängerzone einer Großstadt. In Zeitlupe gehalten, sehr dicht am Protagonisten dran geht es über Bahngleise, Wiesen und Felder weit raus aufs Land in eine ungewisse Zukunft.


INVENTUR ZUHAUSE
A 2016 – Farbe – 2:07 min
Konzeption: David Dobrowsky / Realisation David Dobrowsky, Sylvia Feller
Sprecherin: Karin Koch / Musik: Métron, Chancha Via Circuito Mixtape

Eine Inventur meiner Wohnung anhand von kurzen Einstellungen und Texten zu den einzelnen Räumen. Nicht die Räumlichkeiten der Wohnung stehen im Fokus, sondern eine situationale Beschreibung der Wohnverhältnisse. Anhand dieser findet eine Reflexion der eigenen Lebensumstände statt.


OVID_DAS GOLDENE ZEITALTER
A 2016 – Farbe – 2:36 min
Idee: David Dobrowsky / Realisation: David Dobrowsky, Schouckry Najem, ­Sebastian Prost, Wolfgang Schwarz, Alexander Tschida / Schnitt: Alexander Tschida Sprecher: Leonhard Stadler / Musik: „Mysterium“ Doxent Zsigmond (licensed under a Creative Commons Attribution (3.0) license) / Produktion: Klappe05 

Das partizipative Arbeitsprinzip von Klappe 05, bei dem alle Entscheidungen gemeinsam getroffen werden, dient als Grundlage des filmischen Experiments „Ovid“. Per Zufalls­prinzip wurden jedem Beteiligten zwei Strophen des Gedichts „Das goldene Zeitalter“ zugewiesen, zu denen jeweils eine zehnsekündige Einstellung gedreht werden sollte, ohne das restliche Gedicht zu kennen und ohne zu wissen, was die jeweils anderen machen. In harten Schnitten werden die so entstandenen Einstellungen aneinandergereiht, um einen absolut unhierarchisch produzierten Film zu erreichen.


HAZARAGI DAMBORA
A 2016 – Farbe – 6:53 min
Regie, Kamera, Schnitt: Christa Wagner

Jasin Mohammadi kam als 16-jähriger nach einer neunmonatigen Odyssee von ­Afghanistan nach Österreich. Er lernt die deutsche Sprache mit Hilfe seines Smartphones. In seinem Heimatland war er Schafhirte und hat nie eine Schule besucht. Die Dambora, das zweisaitige Musikinstrument, hat er sich in Wien am Naschmarkt gekauft und wenn ihn Heimweh überfällt – nach der Mutter und den zwei kleineren Brüdern – spielt er sie.


ESEL * 21:00
A 2015 – Farbe – 24 min
Mit Haymon Maria Buttinger, Ingrid Burkhard, Karl Fischer, Manfred Tschank, Oskar der Esel / Buch, Regie: Rafael ­Haider / Kamera: Lukas Schöffel
Schnitt: Birgit Bergmann / Produktion Lola Basara-Hengl

Ein einsamer Bauernhof mitten im Wald. Hier lebt ein altes Bauernpaar. Ihr Leben besteht aus dem alltäglichen Trott: Anstrengungen, denen sie nicht mehr gewachsen sind. Unterstützt wird der Bauer von einem altersschwachen Esel. Als der Bauer erfährt, dass der Tod seines langjährigen Begleiters naht, merkt der sonst so pragmatische Mann, dass er das Tier mehr liebt, als er zugeben kann.


ZEICHEN UND LICHTER
A 2015 – Farbe – 45 min
Buch, Regie: Reinhard Jud / Kamera: Timo Reisner / Ton: Timo Reisner, Noemi ­Reisner, Clemens Reisner / Schnitt: Sigrid Herz / Musik: Arne Glöckner

Porträt des Künstlers Erwin Reisner. Geboren 1947 in New York als Kind von burgenländischen Emigranten kam er mit elf Jahren in die Obhut seines Onkels ins Süd­burgenland. Da er kaum deutsch sprach, faszinierten ihn bildliche Ausdrucksmittel. Neben seiner Arbeit als Maler und Grafiker registriert der Film auch das Leben in der Provinz nach dem Ende der bäuerlichen Kultur.

Eintritt: je Filmtag AK € 10,- (* ermäßigt AK € 7,- ) / Festivalpass € 25,-