Offenes Haus Oberwart

AKTUELLE AUSSTELLUNG: Die außergewöhnliche Ausstellung „BETÖRENDES GESURRE BEI JUNGFREULICHEM GEMURMEL“ von HELMUT PARTHL ist vom von 9.6. bis zum 23.6.2018 zu besichtigen >> Mehr Infos ...

Freitag, 21. April 2017

ERÖFFNUNG * 19:30

KURZFILME * 20:00

"KING OF THE DIVAN" von DelaDap
Österreich 2016 – Farbe – 04:30 Min.
Mit Yola B., Stani Vana, Mathias Auinger, Nomadee Farangis
Buch & Regie: David Kleinl
Choreografie:  Florian Hurler & Rita Sereinig
Steadicam: Fabian Meller
Produktion & Idee: Stani Vana

Sängerin Yola B. tanzt sich einen Parkur entlang, flankiert von illustren Gestalten aus der Pop-, Kunst- und Wissenschaftswelt. Wir sehen so unterschiedliche Pappmasken wie die von Umberto Eco, Kurt Cobain oder Andi Warhol. Bandleader Stani schlüpft in die Rolle von Siegmund Freud, um der „durchgeknallten“ Sängerin auf der roten Couch (dem Divan) zu lauschen.


"5 DAYS, 5 YEARS" von Little Big Sea

Österreich 2016 – Farbe –  03:40 Min.
Erzählerin: Marlene Weber
Produktion, Buch, Schnitt & Regie: David Kleinl
Kamera: Anna Hawliczek 

Der Song 5 Days, 5 Years handelt von einer länger zurückliegenden fünfjährigen Liebesbeziehung, der nun in 5 Tagen eine zweite Chance gegeben werden soll. Fünf Tanzpaare unterschiedlichen Alters tanzen, flirten und liebkosen sich vor der Kamera im Fotostudio, einem der Orte für inszenierte Zuneigung.


IMMER WIEDER SCE

Österreich 2016-17 – Farbe – 10:00 Min.
Interviews & Regie: Schouckry Najem, David Dobrowsky, Alexander Tschida
Kamera: Alexander Tschida, David Dobrowsky
Schnitt: Alexander Tschida
Produktion: Klappe 05

Mehr als 100 Jahre durchlief der 1907 gegründete SC Eisenstadt alle Höhen und Tiefen. Seit 2011 steht die burgenländische Landeshauptstadt ohne Profi-Fußballverein da. Der Traditionsclub liegt in Trümmern, das Lindenstadion wurde teils abgetragen. Gibt es noch Hoffnung für den SC Eisenstadt? Die Kurzdoku ist ein erster Teaser zur geplanten Langdokumentation über den SCE.

AH LES ITALIENS
Ungarn 2016 – Farbe – 09:30 Min.
Mit Paolo Arrighetti, Michele Sita', Mario Cossu, Gilberto Martinelli
Drehbuch & Regie: Giulio Frizzi, Paolo Arrighetti
Kamera & Schnitt: Giulio Frizzi

Vier lustige Episoden, in denen auf groteske Weise von vier typischen italienischen Touristen im Ausland erzählt wird. Italianität, erzählt von Italienern in Budapest.


I FEEL LIKE DANCING

Österreich 2017 – Farbe – 13:00 Min.
Mit  Werner Wultsch. Rainer Woss, Jessyca R. Hauser, Katharina Klar
Drehbuch,Regie: Rafael Haider
Kamera: Anna Hawliczek
Ton: Ken Rischard, Simon Spitzer

In Aljoscha’s Wohnung hat es gebrannt. Fast alles ist ruiniert. Am späten Abend geht er auf eine Party, die im selben Haus statt findet. Sie ist voller jungen Menschen und Aljoscha gehört nicht unbedingt dazu. Schließlich setzt sich ein junges Mädchen zu ihm und Aljoscha erzählt ihr von seiner ungewöhnlichen Begegnung mit einem tierähnlichen Wesen. Während die Party voll im Gang ist, erscheint Werner erneut ein ungewöhnliches Wesen. Diesmal aber in Form eines Menschen namens Peter.


STILLSTAND
AT 2015 – Farbe – 37 Min.
Mit Susi Stach, Karl Fischer, CC Weinberger, Alexander Jagsch, Stefan Pohl
Regie: Bela Lukac
Buch: Andreas Schiessler
Kamera: Felix Striegel
Schnitt: Matthias Halibrand
Produzent: Martin Maier
Produktion: Filmakademie Wien, Martin Maier Media

Stillstand. Nichts geht mehr. Die Beziehung von Herrn und Frau Berger ist an einem toten Punkt angekommen. Eigentlich wollten sie mit dem Auto in den Urlaub nach Italien. Doch Herr Berger bleibt stehen. Irgendwo in Österreich endet ihr Weg. Er schweigt und genießt die Macht seiner (Nicht-)Entscheidungen. Frau Berger redet und versucht zu lösen, aber nichts geht voran. Die Probleme ihrer Beziehung ziehen ein ganzes Dorf in ihren Bann.

MÖRDERLAND * 21:30

Spanien 2014 – Farbe – 104:00
Mit Javier Gutiérrez, Raúl Arévalo, Maria Varod
Regie: Alberto Rodríguez
Drehbuch: Alberto Rodríguez, Rafael Cobos
Kamera: Álex Catalán
Schnitt: José M. G. Moyano
Musik: Julio de la Rosa
Produktion: Paco Almazo, Iván Benjumea-Rey, Manuela Ocón

Dieser Film hallt lange nach. Die Wucht, die er entfaltet, ist beträchtlich. Und seine Schönheit schmerzt. Die Gegend und damit die Seele ihres Films kennen  der Regisseur Alberto Rodríguez und sein Kameramann Álex Catalán seit Kindesbeinen. Sie haben nur auf eine Geschichte gewartet, die sich darin zu erzählen lohnt. Ihr Film gibt nicht nur einer eigentümlichen Landschaft, sondern auch einer komplexen kollektiven Seelenlage Ausdruck. „Dieser Ort verschlingt die Menschen“, heißt es einmal. Das Verlangen, ihn und damit die Provinz wie auch die Vergangenheit an sich zu verlassen, ist eines der Leitmotive, dramaturgisch eindringlich und klug gesetzt.

Eintritt: AK € 7,– (für Hauptfilm) / Festivalpass: € 20,-
Alle Eintrittspreise inkl. 13% MwSt.