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Wo Sicherheit zum Albtraum wird
Podiumsdiskussion
Samstag, 07. März 2026 * 17:00 Uhr
Eintritt frei
Eine Veranstaltung des Vereines Frauen für Frauen Oberwart in Kooperatiom mit KIBu und dem OHO.
Am Podium:
Dr.in Birgitt Haller (Politik- und Rechtswissenschaft, ehem. Leitung des IKF Institutes für Konfliktforschung, Wien)
Mag.a Karin Gölly (Geschäftsführung Gewaltschutzzentrum Burgenland, Oberwart)
Mag.a Beatrix RESATZ, MSc (Erste Staatsanwältin am Landesgericht Eisenstadt)
Eine Vertretung des Vereins Frauen für Frauen, Oberwart
Rahmenprogramm: „Ode an die Freude für Frauen“
Text: Sanja Abramovic / Vertonung: Bozana Meidl-Brajc
Zum Internationalen Frauentag laden wir am 7. März ab 17:00 Uhr zu einer besonderen Soirée ein: „Home fatale: Wo Sicherheit zum Albtraum wird“ widmet sich den Realitäten häuslicher Gewalt und den gesellschaftlichen Strukturen, die Frauen tagtäglich bedrohen. In Kooperation mit dem Verein Frauen für Frauen Oberwart sowie dem Verein KIBu – Komponist:innen und Interpret:innen im Burgenland, der den musikalischen Teil des Abends gestaltet, entsteht ein Raum für Begegnung, Information und künstlerische Auseinandersetzung. Im Zentrum steht eine Podiumsdiskussion, die von einer musikalischen Aufführung eröffnet wird: „Ode an die Freude – für Frauen“, ein Werk von Božana Meidl-Brajić auf einen Text der burgenländischen Lyrikerin Sanja Abramović. Der Titel deutet es an – es handelt sich nicht um eine Ode im klassischen Sinn, sondern um ein kraftvolles, ungeschöntes musikalisches Bild weiblicher Lebensrealität in einer oft brutalen Welt. Die Besetzung: Sonja Treuer – Mezzosopran, Anna Maria Niemies-Cello, Maybe Quevedo – Schlagwerk, Angela Stenitzer - Klarinette, Bozana Meidl-Brajic - Akkordeon. Die Diskussion wird im Laufe des Abends durch weitere musikalische Beiträge thematisch gerahmt: ein Lied, Solo-Cello sowie eine Bearbeitung eines bosnischen Liedes als Zeichen gegen Femizide. In der Zusammenschau von Kunst, politischem Bewusstsein und reflektivem Dialog lädt die Soirée dazu ein, gemeinsam hinzusehen – und Frauen eine starke, hörbare Stimme zu geben.